// RATGEBER: ROBOTERHUND FÜR ERWACHSENE UND SENIOREN 10 SEKTIONEN · ~25 MIN LESEZEIT · STAND 27. OKTOBER 2026
Kurzfassung
  • Hinter „Roboterhund für Erwachsene“ stecken drei verschiedene Geräte: Fellbegleiter ohne App für den Schoß (rund 170 bis 215 €), KI-Begleiter mit Kamera wie Loona (486 € im Herstellershop, Stand 25.10.2026) und Laufroboter wie der Unitree Go2 (ab 2.618 €). Nur die erste Gruppe ist für Menschen mit Demenz gedacht.
  • Am 23. September 2026 waren die bekanntesten Seniorenhunde in Deutschland kaum zu bekommen: Joy for All bei Reviva ausverkauft, BlinQ nicht lieferbar, Tombot Jennie nur auf einer Warteliste. Lieferbar war der Joy-for-All-Hund beim niederländischen Pflegeausstatter Nenko für 172,11 €.
  • Die Studien sind ermutigend, aber dünn. Für Fellhunde gibt es im Wesentlichen zwei kontrollierte Studien, also Studien mit einer Vergleichsgruppe ohne Tier. In beiden schätzten Pflegekräfte oder Angehörige die Wirkung ein und wussten dabei, wer ein Tier hatte. Hund und Katze wurden gemeinsam ausgewertet. Die meisten Belege für „Robotertiere“ stammen von der Robbe PARO.
  • Eine Kostenübernahme durch Kranken- oder Pflegekasse ist nicht bekannt. Ein Robotertier im Hilfsmittelverzeichnis haben wir nicht gefunden, der Entlastungsbetrag von bis zu 131 € im Monat ist für Leistungen wie Tagespflege gedacht, den Kauf von Geräten nennt das Gesetz nicht. Pflegeheime finanzieren Robotertiere in den bekannten Fällen über Spenden und Stiftungen.
  • Unter „Roboterhund für Erwachsene“ tauchen in den Shopping-Ergebnissen Angebote für „Nicoo“ auf, einen Plüschwelpen ohne erkennbaren Hersteller. Auf Amazon.de waren die Nicoo-Angebote am 23. September nicht mehr abrufbar, ähnlich beschriebene Plüschwelpen gibt es bei AliExpress für unter 15 €.

Ein Roboterhund für Erwachsene ist eines von drei sehr verschiedenen Geräten: ein weicher Fellbegleiter für den Schoß, ein KI-Begleiter mit Kamera oder ein Laufroboter für Technikfans. Was in Online-Shops dazwischen auftaucht, ist oft ein Plüschspielzeug mit neuem Namen. Wer für die eigene Mutter mit Demenz sucht, braucht etwas völlig anderes als jemand, der sich wegen einer Tierhaarallergie einen Hund aus Metall wünscht.

Die Nachfrage hat reale Gründe. In Deutschland lebten 2025 rund 17,3 Millionen Menschen allein, ab 85 Jahren mehr als jede zweite Person (55,8 Prozent, Erstergebnisse des Mikrozensus). Gleichzeitig sind die Geräte, die für ältere Menschen gebaut werden, gerade schwer zu bekommen, und die Studien dazu sind kleiner, als die Werbung vermuten lässt. Dieser Ratgeber sortiert den Markt nach dem Menschen, der den Hund bekommen soll, prüft die Studienlage und beantwortet die Frage, wer bezahlt. Er beruht auf Quellenrecherche, nicht auf einem eigenen Produkttest. Preise und Lieferbarkeit haben wir am 23. September 2026 geprüft.

Drei Geräte hinter einem Suchbegriff

Fellbegleiter ohne App. Ein Hund mit Kunstfell, der auf dem Schoß liegt, auf Berührung und Stimme reagiert, bellt und einen spürbaren Herzschlag simuliert. Er läuft nicht. Das bekannteste Modell ist der Joy-for-All-Hund des US-Herstellers Ageless Innovation, dazu kommen ähnlich beschriebene Hunde anderer Anbieter und der akkubetriebene metaDog. Joy for All und die ähnlich beschriebenen Hunde brauchen laut Anbietern kein WLAN, kein Konto und keine App, der metaDog hat eine App für Zusatzspiele. Sie sind für ältere Menschen und Menschen mit Demenz gemacht.

KI-Begleiter mit Kamera. Geräte wie Loona von KEYi Tech fahren auf Rädern durch die Wohnung, reagieren auf Sprache und hängen an einer App. Sony aibo läuft auf vier Beinen und lernt über einen Cloud-Dienst dazu. Beide bringen Kameras und Mikrofone ins Haus.

Laufroboter. Der Unitree Go2 ist eine Maschine mit Beinen, die balanciert, Treppenstufen nimmt und per App gesteuert wird. Er fasziniert, aber er ist kein Kuschelbegleiter. Was ihn von einem Tier unterscheidet, steht in unserem Ratgeber „Roboterhund wie echt“. Welche KI in welchem Gerät steckt, erklärt der Ratgeber KI-Hund.

Für wen ist der Hund? Preise und Lieferbarkeit · 23.09.2026

Mensch mit Demenz

Passt Ein Fellbegleiter ohne App, etwa der Joy-for-All-Hund (172,11 € bei Nenko, lieferbar; 199 € bei Reviva, ausverkauft). Wer mit Katzen bessere Erinnerungen verbindet, nimmt die Joy-for-All-Katze (bei Nenko 146,54 €, auf Lager).

Warum Keine App, kein Konto, Stummschalter unter einer Klappe am Bauch. Für diese Geräte gibt es die einzigen kontrollierten Studien mit Fellhunden, im Heim und zu Hause.

Achtung Vor der Übergabe selbst ausprobieren und die Verpackung aufheben. Ersatzbatterien bereithalten: Ein ausgeschaltetes Tier wurde in Kundenberichten als „gestorben“ erlebt.

Pflegeheim

Passt Ein Fellbegleiter pro Bewohnerin oder Bewohner. Wenn das Heim Tiere teilt, braucht es einen Reinigungsplan und eine zuständige Person.

Warum In einer britischen Laborstudie lag der Joy-for-All-Hund nach 20 Minuten Gruppennutzung deutlich über dem Hygiene-Richtwert. Etwa sechs Minuten Reinigung brachten ihn wieder darunter.

Achtung In Studien gab es Eifersucht, Besitzdenken und Ablehnung. Nicht bei Infektionen oder offenen Wunden einsetzen und das Tier im Gemeinschaftsraum nicht offen liegen lassen.

Älter, allein lebend

Passt Wenn überhaupt, ein Fellbegleiter zum Ausprobieren, nicht als Ersatz für Kontakte. Wer Hunde kennt und mag, fühlt sich von einem Fellhund oft eher angesprochen als von einem Technikgerät.

Warum Für geistig fitte ältere Menschen gibt es nur Studien ohne Vergleichsgruppe, eine davon aus dem Umfeld eines Versicherers, der die Tiere verteilte. Dass Einsamkeit wirklich sinkt, ist damit nicht belegt.

Achtung Ein Gerät, das Gespräche verspricht, bringt meist Mikrofon, Kamera und ein Konto mit. Das ist eine andere Entscheidung als ein Plüschhund mit Batterien.

Technikfan

Passt Unitree Go2 Air (2.618 € bei Reichelt, ab Lager, ohne Fernbedienung) oder für Bastler der Petoi Bittle (349 US-Dollar vormontiert, Versand und Zoll extra).

Warum Beide laufen wirklich. Der Go2 balanciert und steigt Stufen bis 15 Zentimeter, der Bittle lässt sich programmieren und arbeitet ohne Netzwerk.

Achtung Der Go2 wiegt rund 15 Kilogramm, der Akku hält ein bis zwei Stunden, die App verlangt ein Konto. Reichelt beschreibt den Air als Modell „für Demos und Präsentationen“.

Hund nicht möglich

Passt Loona (549 € im deutschen Herstellershop) für Gesellschaft mit Reaktionen, oder ein Fellbegleiter ohne Technik. Einen Hundeersatz, der Nähe und Bewegung eines Tieres bietet, gibt es nicht.

Warum Loona reagiert auf Sprache, spielt und fährt selbst zur Ladestation, die im Herstellershop laut Paketbezeichnung mitgeliefert wird. Die ChatGPT-Funktion ist laut Hersteller „derzeit kostenlos“, eine Zusage für später gibt es nicht.

Achtung Vor dem Kauf prüfen, ob ein echter Hund wirklich ausgeschlossen ist: Eine vorgedruckte Mietvertragsklausel, die Hunde und Katzen generell verbietet, ist laut Bundesgerichtshof unwirksam. Der Vermieter muss im Einzelfall abwägen und kann trotzdem ablehnen.

Was es in Deutschland zu kaufen gibt

Die Geräte für ältere Menschen verkaufen in Deutschland vor allem Fachhändler für Demenz- und Pflegebedarf, oft mit Sitz im Ausland. Am 23. September 2026 sah der Markt so aus:

GerätArtPreisLieferbar am 23.09.2026StromApp, Vernetzung
Joy-for-All-Hund (Ageless Innovation)Fellbegleiter172,11 € bei Nenko, 199 € bei RevivaNenko: braun-weiß auf Lager. Reviva: ausverkauft4 × Babyzelle (C), beiliegendkeine App
BlinQ „Interaktiver Roboterhund“Fellbegleiter215 € bei Per Sempre Toysnicht lieferbar4 × Babyzelle (C)keine App beschrieben
metaDog (Elephant Robotics)Fellbegleiter mit Akku199 € bei Reviva, 189 US-Dollar beim HerstellerReviva: ausverkauft. Hersteller: Versand aus ChinaAkku, USB-CApp für Zusatzspiele, englische Sprachbefehle
RobiCare Aktivwelpe „Puppy“beschwerter Plüschhund, keine Elektronik149 €Lieferzeit laut Shop 2 bis 4 Werktagekeinerkeine
Hapti WuffKniedecke mit Hundekopf47 €auf Lagerkeinerkeine
Tombot JennieFellbegleiter, noch nicht im Handelkein Preisnur WartelisteAkkuApp
Loona (KEYi Tech)KI-Begleiter auf Rädern549 € im Herstellershop, laut Paketbezeichnung mit Ladestation (einzeln 71,95 €, Stand 11.10.2026); 549,90 € bei MindtecMindtec: sofort verfügbar, 13 bis 14 Werktage LieferzeitAkkuKamera, vier Mikrofone, WLAN, App
Sony aibo ERS-1000Laufroboter-Begleiterkein offizieller Verkauf in DeutschlandneinAkkuKameras, Mikrofone, LTE und WLAN, Cloud-Abo
Unitree Go2 AirLaufroboter2.618 € bei Reichelt, zzgl. Versandab LagerAkku, 1 bis 2 StundenApp mit Konto
Petoi BittleLernroboter, vormontiert349 US-Dollarnur diese VarianteAkku, etwa 1 Stundenicht nötig, arbeitet lokal

Zwei Dinge fallen auf. Erstens ist der bekannteste Seniorenhund knapp: Joy for All war am 23. September auch im eigenen US-Shop vergriffen (179,99 US-Dollar), der deutsche Demenzfachhändler Reviva führt Hund und metaDog als ausverkauft. Lieferbar war der Hund bei Nenko, einem niederländischen Ausstatter für Pflege und Snoezelen (Ruheräume mit Licht, Klängen und Tastreizen), der auch einen deutschen Shop betreibt. In Großbritannien verkauft sogar die Alzheimer’s Society selbst einen Roboterhund ähnlicher Bauart, für 159,99 Pfund oder 133,33 Pfund mit Steuererleichterung für Menschen mit Demenz.

Zweitens ist Technik keine Voraussetzung. Der RobiCare-Welpe aus Heidelberg ist ein etwa ein Kilogramm schwerer Plüschhund mit herausnehmbarer Granulatfüllung, sein Fell ist bei 30 Grad waschbar. Die Hapti-Wuff-Decke hat einen Ball und ein Glöckchen im Rücken, die sich hin- und herschieben lassen. Dass ein Plüschtier ohne Technik nicht wirkungslos sein muss, deutet eine PARO-Studie weiter unten an. Für Plüschhunde ist das nicht untersucht.

Ein Gerät, das im Netz oft als Lösung auftaucht, ist noch nicht zu haben: Tombot Jennie, ein Roboterwelpe mit Berührungssensoren am ganzen Körper, der absichtlich nicht läuft, damit niemand über ihn stolpert. Der Hersteller hat laut Pressemitteilung vom 25. Juni 2026 sieben Millionen US-Dollar eingesammelt und plant den Verkaufsstart für Herbst 2026. Auf seiner Website meldet Tombot, die erste Charge sei ausverkauft. Preis und Verfügbarkeit will das Unternehmen mitteilen, wenn der Versand näher rückt, Liefergebiete nennt die Seite nicht. Zur Einordnung: 2021 hatte das Unternehmen Investoren die ersten Seriengeräte für Sommer 2023 in Aussicht gestellt.

Nicoo und Co.: Was hinter den Plüschwelpen „für Erwachsene“ steckt

In den Google-Shopping-Ergebnissen, die das SEO-Werkzeug Ahrefs am 14. September für die Suche „Roboterhund für Erwachsene“ in Deutschland erfasst hat, tauchen mehrfach Angebote wie „Neuer Roboterhund für Erwachsene (2025), KI-Roboterhund Nicoo – Mein realistischer Roboterwelpe“ auf, ein Plüschwelpe. Einen Hersteller oder Markeninhaber haben wir nicht gefunden. Bei Amazon Australien läuft das Angebot schlicht als „Generic“, mit einem Datenblatt, das dem Hund die Maße von einem Zentimeter Kantenlänge zuschreibt. Auf Amazon.de waren die Nicoo-Angebote am 23. September nicht mehr abrufbar, ebenso mehrere ähnlich betitelte „Roboterhunde für Erwachsene“. Ein Amazon.de-Angebot derselben Produktklasse (Marke Gehanico) nennt in der Beschreibung „Milow – My Realistic Robot Puppy“ und gibt als geeignetes Alter „0 bis 3 Jahre“ an, während andere Händler dieselbe Klasse als Hund „für Erwachsene“ verkaufen.

Ein deutschsprachiger Nicoo-Shop listete den Hund im Oktober 2025 für 24,99 statt 39,99 €, damals als ausverkauft markiert, und warb mit einer Auszeichnung als „beste technologische Innovation des Jahres 2024“, ohne zu sagen, wer sie vergeben haben soll. Auf der Kontaktseite standen nacheinander zwei verschiedene Firmen in Hongkong, ein Impressum fand sich nicht, der Versand sollte vier bis sechs Wochen dauern. Am 23. September 2026 war die Domain nicht mehr erreichbar. Eine US-Werbeseite für einen „Nicco Robot Puppy“ spricht ausdrücklich Senioren mit Einsamkeit oder Gedächtnisproblemen an und verspricht weniger Angst.

Was tatsächlich ankommt, beschreiben Käufer auf der australischen Bewertungsplattform ProductReview, alle sieben Bewertungen mit einem Stern: Einzelne berichten von einem Plüschhund mit zwei AA-Batterien, der kläfft und die Beine bewegt, aber nicht aufrecht stehen bleibt. Ähnlich beschriebene laufende und bellende Plüschwelpen bietet AliExpress für 6,88 bis 13,76 € an (Momentaufnahme, Preisanzeige für Spanien, ohne Versand). Das erinnert an den Fall „Wuffy“, den unser Ratgeber für Kinder aufgearbeitet hat: ein günstiges Spielzeug, große Versprechen in der Werbung, ein Shop ohne greifbaren Betreiber. Ob die AliExpress-Welpen mit dem Nicoo baugleich sind, ist nicht geprüft. Für ältere Menschen ist das Spielzeug kein Problem. Das Versprechen ist eins.

Was die Studien wirklich zeigen

Hersteller und manche Anbieter berufen sich gern auf Studien zur Wirkung von Robotertieren. Das stimmt zum Teil, aber die meisten dieser Studien handeln von einer Robbe. PARO, ein japanischer Therapieroboter für mehrere tausend Euro, ist das mit Abstand am besten untersuchte Robotertier. In einer viel zitierten Übersichtsarbeit von 2019 betrafen 15 von 19 Studien PARO, und nur für PARO fand sich ein statistisch gesicherter Effekt, und zwar gegen Unruhe. Für Hunde bleiben im Wesentlichen zwei kontrollierte Studien mit Fellbegleitern und einige alte Studien mit dem Laufroboter aibo.

Im Pflegeheim. Eine cluster-randomisierte Studie mit Joy-for-All-Tieren lief in acht Pflegeheimen in Cornwall, also eine Studie, in der ganze Heime per Los einer Gruppe zugeteilt wurden. Vier Heime bekamen für vier Monate je einen Hund und eine Katze, vier arbeiteten wie gewohnt. In den Heimen mit Tieren gingen Verhaltens- und psychische Symptome zurück, in den Vergleichsheimen stiegen sie, und das Personal wurde durch diese Symptome weniger belastet (JMIR Aging, 2022). Besser wurden unter anderem Angst, Depression und Antriebslosigkeit, bei Unruhe und herausforderndem Verhalten fand die Studie keinen Unterschied. Ausgewertet wurden 63 Bewohnerinnen und Bewohner. Die Studie hat aber Grenzen: Das Personal wusste, welches Heim Tiere hatte, und schätzte die Symptome selbst ein. Die Autoren halten es selbst für möglich, dass die besseren Werte zum Teil daher rühren. Hund und Katze wurden zusammen ausgewertet. Einsamkeit ließ sich nicht messen, weil zu wenige Bewohner den Fragebogen beantworten konnten.

Zu Hause. Eine kleine US-Studie der University of Pittsburgh teilte 50 Familien per Los in zwei Gruppen: 25 bekamen sofort ein Joy-for-All-Tier, die anderen erst vier Wochen später (American Journal of Geriatric Psychiatry, online Dezember 2025). Laut den pflegenden Angehörigen stiegen die positiven Gefühle der älteren Menschen, bei den negativen gab es keinen Unterschied zur Vergleichsgruppe. Die Tiere stellte die Seniorenbehörde des Landkreises, deren Direktor Mitautor der Studie ist. Die Angehörigen wussten, wer ein Tier hatte. Sechs von ihnen berichteten, dass das Tier ignoriert wurde oder negative Reaktionen auslöste. Laut den Angehörigen wurden die Tiere zum Gesprächsthema, wenn Besuch kam.

Der Laufroboter. Eine Studie aus US-Pflegeheimen verglich 2008 drei Gruppen: Besuche eines echten Hundes, Besuche des damaligen aibo und keine Besuche. In beiden Hundegruppen sank die Einsamkeit stärker als ohne Besuche, einen gesicherten Unterschied zwischen Tier und Roboter gab es nicht. Die Studie war klein und nutzte ein Modell, das seit rund 20 Jahren nicht mehr verkauft wird.

Ein Befund, der beim Preis hilft. Eine große PARO-Studie mit 415 Menschen in 28 australischen Einrichtungen verglich die Robbe mit einem gleich aussehenden Plüschtier, dessen Technik abgeschaltet war (JAMDA, 2017). PARO war dem Plüschtier nur in einem Punkt überlegen: Die Menschen beschäftigten sich mehr mit ihm. Auch das Plüschtier verringerte die Teilnahmslosigkeit gegenüber der üblichen Betreuung. Das spricht nicht gegen Technik. Es deutet aber darauf hin, dass auch ein weiches Tier ohne Technik etwas bewirken kann. Ob das für Plüschhunde gilt, ist nicht untersucht.

Was nicht funktioniert hat. In der Cornwall-Studie hatten 5 von 18 Geräten Defekte, zwei mussten ersetzt werden, eine Katze fiel in Urin. Ablehnung wurde elfmal notiert, Eifersucht und Besitzdenken zwölfmal. In Interviews fiel viermal die Sorge, die Tiere könnten dazu führen, dass Bewohner wie Kinder behandelt werden. Eine australische Befragung von 2026 ergänzt: Der sitzende Hund war schwerer zu halten als die liegende Katze, eine Bewohnerin bekam beim Streicheln Schulterschmerzen, ein schwerhöriger Bewohner hörte das Bellen nicht. Eine Auswertung von 1.327 Kundenbewertungen der Joy-for-All-Katze enthält den Bericht über eine Frau, die stundenlang weinte, weil sie dachte, die ausgeschaltete Katze sei gestorben.

Was die Werbung zitiert. Joy for All schreibt auf seiner Produktseite, die Tiere seien „highly effective“ gegen Einsamkeit. Der verlinkte Beleg ist eine Kongress-Kurzfassung von 2018 über Krankenhauspatienten, kein vollständig begutachteter Aufsatz. Die zweite verlinkte Quelle, ein Fallbericht eines US-Pflegedienstes, enthält auch einen Fehlschlag: Eine 95-jährige Frau mit Alzheimer hielt die Katze für echt und sorgte sich zunehmend darum, wie sie das Tier versorgen sollte. Die Katze wurde wieder aus dem Haushalt genommen. Tombot nennt keine eigene Studie. Die Altenbehörde des Staates New York hat laut Mitteilung vom Juni 2024 seit 2018 zusammen mit dem Joy-for-All-Hersteller Ageless Innovation 31.500 Tiere verteilt und meldet, 75 Prozent der Empfänger fühlten sich weniger einsam, ohne zu sagen, wer wie gemessen hat. Eine kontrollierte Studie aus Deutschland haben wir nicht gefunden, es gibt Befragungen und Praxisberichte. Eine Feldstudie, in der Betreuungskräfte und Bewohner eines Pflegeheims Roboterkatzen und -hunde ausprobierten, trägt einen Satz aus dem Alltag im Titel: „That’s something for children“ („Das ist was für Kinder“).

Zu Hause oder im Heim: So gelingt der Anfang

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schreibt, Tierroboter müssten genauso begleitet werden wie echte Tiere. Menschen mit fortgeschrittener Demenz hielten sie womöglich für lebendig und bekämen manchmal Angst. Der Deutsche Ethikrat stellte 2020 Bedingungen auf: Roboter sollen menschliche Zuwendung ergänzen und weder sie noch lebende Tiere ersetzen, und sie dürfen nicht gegen den Willen der Gepflegten eingesetzt werden. Er warnt außerdem, dass ein Defekt oder ein nötiger Austausch zu Enttäuschung führen kann, im schlimmsten Fall bis zur depressiven Verstimmung.

Daraus lässt sich ein Ablauf ableiten, der in Studien und Ratgebern immer wieder auftaucht:

Anbieten, nicht aufdrängen. Das Tier dazulegen, beim ersten Mal dabeibleiben und schauen, was passiert. Dementia UK rät bei Puppen und Stofftieren: Wenn kein Interesse besteht, an einem anderen Tag noch einmal versuchen. In einer Nürnberger Einrichtung legten Mitarbeitende Roboterkatzen aufs Sofa, damit Bewohner sie selbst entdecken.

Die Frage „echt oder nicht“ offen halten. Dementia UK rät bei Puppen und Stofftieren, einen Menschen nicht zu korrigieren, der das Tier für lebendig hält, weil das belasten kann. Robotertiere erwähnt die Organisation dabei nicht. Der Ethikrat verlangt, dass Robotik weder zur Täuschung noch zur Manipulation eingesetzt wird. Ob ein vermenschlichender Umgang ratsam ist, lasse sich dagegen nicht allgemein sagen, das hänge vom einzelnen Menschen ab. Zwischen „nicht ständig korrigieren“ und „nicht als lebendig ausgeben“ liegt der Weg, den die meisten Familien finden müssen.

Biografie, Körper und Gehör bedenken. Wer schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hat, freut sich womöglich nicht über einen. Wer wenig Kraft in Armen und Schultern hat, kommt mit einem Tier von gut zwei Kilogramm (Joy-for-All-Hund laut Reviva etwa 2,2 kg) auf dem Schoß vielleicht nicht zurecht. Wer schlecht hört, bemerkt das Bellen nicht. Laut einer Übersichtsarbeit wählten ältere Menschen in einer britischen Studie übrigens lieber vertraute Katzen und Hunde als die Robbe PARO, die bewusst als unbekanntes Tier gestaltet wurde.

Batterien und Nacht planen. Der Joy-for-All-Hund wird mit vier Babyzellen (C) betrieben und hat keinen eingebauten Akku. Ob wiederaufladbare Zellen taugen, beurteilen Nenko und Reviva unterschiedlich. Wer Ersatzbatterien und eine feste Wechselroutine hat, vermeidet das stille Tier, das wie tot wirkt. Für die Nacht gibt es einen Stumm- und einen Ausschalter unter einer Klettklappe am Bauch. Zu den Mahlzeiten das Tier außer Sicht legen: Angehörige berichten von Fütterungsversuchen.

Im Heim: ein Tier pro Person. In einer britischen Laborstudie lag der Joy-for-All-Hund nach 20 Minuten Gruppennutzung mit 8,96 bis 9,60 koloniebildenden Einheiten pro Quadratzentimeter (ein Maß für vermehrungsfähige Keime) deutlich über dem Richtwert von 2,5 (PLOS ONE, 2020). Eine Reinigung von etwa sechs Minuten mit Desinfektionsspray, Bürste und Desinfektionstüchern brachte ihn auf höchstens 0,08. Die Stichprobe war klein, Viren wurden nicht untersucht. Die Autoren raten, die Hände vor und nach der Nutzung zu reinigen und die Tiere nicht bei Infektionen oder offenen Wunden einzusetzen. Welches Reinigungsmittel erlaubt ist, steht in der Anleitung des jeweiligen Modells. Hersteller und Händler widersprechen sich hier.

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Wer bezahlt den Roboterhund?

Die Krankenkasse in aller Regel nicht. Laut GKV-Spitzenverband zahlen gesetzliche Kassen Hilfsmittel grundsätzlich nur, wenn sie im Hilfsmittelverzeichnis stehen, das Pflegehilfsmittelverzeichnis ist eine Anlage dazu. Einen Eintrag für Robotertiere haben wir nicht gefunden, das Verzeichnis ließ sich allerdings nicht vollständig durchsuchen. Einen Anspruch gibt es außerdem nur, wenn ein Hilfsmittel im Einzelfall nötig ist, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, und wenn es kein allgemeiner Gebrauchsgegenstand ist (§ 33 SGB V). Die Verbraucherzentrale hält einen Antrag bei digitalen Helfern trotzdem für einen Versuch wert, weil vieles in Bewegung sei (Stand 2024), Robotertiere erwähnt sie dabei nicht. Eine deutsche Kasse, die ein Robotertier bezahlt hat, kennen wir nicht.

Der Entlastungsbetrag nach unserer Lesart nicht. Pflegebedürftige zu Hause haben Anspruch auf bis zu 131 € im Monat. Erstattet werden gegen Beleg aber nur Kosten für Tages- und Nachtpflege, Kurzzeitpflege, ambulante Pflegedienste und nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag (§ 45b SGB XI). Den Kauf von Gegenständen nennt das Gesetz nicht, ein Roboterhund lässt sich darüber nach unserer Lesart also nicht abrechnen. Auch die Leistung für digitale Pflegeanwendungen setzt einen Eintrag in einem amtlichen Verzeichnis voraus, dort stehen Apps. Ein Robotertier ist nach unserer Einschätzung keine solche Anwendung.

Die Steuer nur theoretisch. Krankheitskosten lassen sich unter Umständen als außergewöhnliche Belastung absetzen. Für Hilfsmittel, die auch allgemeine Gebrauchsgegenstände sind, verlangt das Steuerrecht aber ein amtsärztliches Gutachten oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes, und zwar vor dem Kauf (§ 64 EStDV). Ob ein Finanzamt das je für ein Robotertier anerkannt hat, ist nicht bekannt. Wer es versuchen will, sollte sich vor dem Kauf steuerlich beraten lassen.

Heime und Kliniken setzen auf Spenden. In den deutschen Beispielen, die wir gefunden haben, kam das Geld nicht von Kassen, sondern von Spendern und Stiftungen. Eine Hamburger Stiftung finanzierte 2025 PARO-Robben über ein Lotteriesparprogramm, ein AWO-Heim in Nordenham seine Robbe über eine Treuhandstiftung, und die Demenzstation des Klinikums Stuttgart bat die Spendenaktion „Aktion Weihnachten“ um Geld, um mehrere Roboterkatzen dauerhaft anzuschaffen. Im Ausland ist das anders: In Großbritannien verkauft der Shop der Alzheimer’s Society ein solches Tier ohne Mehrwertsteuer, wenn der Käufer erklärt, dass es für den persönlichen Gebrauch eines Menschen mit Demenz oder einer chronischen Erkrankung bestimmt ist, und ein US-Versicherer in Minnesota gab laut heise 2021 Roboterkatzen an Versicherte mit Demenz oder schwerer Depression aus.

Für Familien heißt das: Ein elektronischer Fellhund kostete am 23. September je nach Händler 172 bis 215 €, dazu Batterien, ein beschwerter Plüschhund ohne Elektronik wie der RobiCare-Welpe 149 €. In aller Regel zahlen Familien selbst, ein Antrag bei der Kasse ist möglich, der Ausgang offen.

Für Erwachsene, die für sich selbst kaufen

Nicht jeder, der „Roboterhund für Erwachsene“ sucht, denkt an Pflege. Manche haben eine Tierhaarallergie: In einer bundesweiten Studie des Robert Koch-Instituts waren 6,5 Prozent der Erwachsenen gegen Hundeschuppen sensibilisiert, was nicht immer Beschwerden bedeutet (Daten 2008 bis 2011). Andere reisen viel oder glauben, ihr Mietvertrag verbiete Hunde. Eine vorgedruckte Mietvertragsklausel, die Hunde und Katzen generell verbietet, ist laut Bundesgerichtshof unwirksam (Urteil vom 20. März 2013). Der Vermieter muss im Einzelfall abwägen und kann dabei weiterhin ablehnen.

Wer einen echten Hund mit einem Roboter vergleicht, sollte beide Rechnungen kennen. Die Heimtierstudie 2025 der Göttinger Ökonomin Renate Ohr, unterstützt vom Industrieverband Heimtierbedarf, rechnet mit durchschnittlich etwa 54 € im Monat für Futter und Snacks pro Hund. Die Zahl stammt aus einer Umfrage von 2020, und die Autorin hält solche Umfragewerte für vermutlich überhöht. Eine Hundepension kostet laut derselben Studie im Schnitt 20 bis 40 € am Tag, Hunde werden im Schnitt 12 bis 14 Jahre alt.

Unitree Go2. Der Laufroboter kommt dem Bild nahe, das viele Erwachsene von einem Roboterhund haben. Der Go2 Air kostete bei Reichelt am 23. September 2.618 € und war ab Lager lieferbar, der Pro mit Sprachfunktionen und Folgemodus 3.570 €. Das Handbuch ist deutlich: kein Spielzeug, nicht für Personen unter 14 Jahren, immer mindestens zwei Meter Abstand zu Hindernissen, Menschenmengen und Wasser, auf Fliesen können die Füße wegrutschen, an den Gelenken kann man sich die Hand einklemmen. Für ältere Angehörige eignet er sich deshalb aus unserer Sicht nicht. Mehr in unserer Go2-Akte.

Sony aibo. Der Laufroboter, gebaut als Hausgenosse, wird in Deutschland nicht offiziell verkauft. Sony bietet ihn unter anderem in Japan und den USA an. Beim US-Kauf sind drei Jahre des Cloud-Abos enthalten, danach kostet es 300 US-Dollar im Jahr, und laut Sony braucht man es für die volle Lernfähigkeit. Die Garantie des Japan-Modells beträgt 30 Tage. Was passiert, wenn ein Hersteller aufhört, zeigt die Geschichte der AIBO-Vorgängerreihe, die Sony von 1999 bis 2006 verkaufte: Die Reparaturstelle schloss im März 2014. Die Werkstatt A-FUN, 2011 von einem früheren Sony-Techniker gegründet, hatte laut Nikkei xTECH bis Juni 2021 über 3.000 alte AIBOs repariert. In einem buddhistischen Tempel östlich von Tokio hielt sie laut AFP Trauerfeiern für defekte Geräte ab, bevor diese als Ersatzteilspender dienten (Stand 2018).

Loona. Der kleine Begleiter von KEYi Tech fährt auf Rädern, spricht dank ChatGPT-Anbindung und fährt selbst zur Ladestation. Er kostet im deutschen Herstellershop 549 €, eine auf 3.000 Stück limitierte Sonderedition 749 €. Beide Pakete tragen im Shop den Zusatz „Charging Dock + Game Prop Kit“, enthalten also laut Bezeichnung Ladestation und Spielset; einzeln kostet die Ladestation 71,95 € (Preise Stand 19. Oktober 2026). Die Spielzeit liegt laut Hersteller bei anderthalb bis zwei Stunden. Mit an Bord sind eine Kamera, vier Mikrofone, WLAN und eine App, im Google Play Store gibt der Hersteller die Weitergabe von Audio, Fotos und Videos an Dritte an (Stand 2. September 2026, mehr im Ratgeber für Kinder). Die ChatGPT-Funktion ist laut Hersteller „derzeit kostenlos“.

Petoi Bittle. Wer bauen und programmieren will, bekommt einen kleinen Lernroboter mit neun Motoren. Petoi empfiehlt ihn ab zehn Jahren, er verarbeitet Sprachbefehle ohne Netzwerk. Am 23. September war nur die vormontierte Variante für 349 US-Dollar lieferbar, Versand und Zoll kommen dazu.

Ein Mietmodell für zu Hause haben wir nicht gefunden. Den Go2 vermieten Firmen in Deutschland für Messen und Veranstaltungen, meist nur zusammen mit eigenem Bedienpersonal.

Datenschutz und Sicherheit

Ein Fellbegleiter mit Batterien und ohne App ist beim Datenschutz unauffällig: Er verbindet sich mit nichts, eine Kamera beschreiben die Anbieter nicht. Anders ist es bei allem, was sich verbindet. Internetfähige Funkgeräte, die seit dem 1. August 2025 in der EU in Verkehr kommen, müssen Mindestanforderungen an die Cybersicherheit erfüllen, etwa geschützte Kommunikation und einen Update-Weg. Die EU-Produktsicherheitsverordnung verlangt seit Dezember 2024 ausdrücklich, bei der Sicherheitsbewertung ältere Menschen als schutzbedürftige Verbraucher zu berücksichtigen.

Für Pflegeheime kommt ein weiterer Punkt dazu: Ein Gerät mit Kamera erfasst auch Mitbewohner und Personal. Laut dem Landesdatenschutzbeauftragten Baden-Württemberg braucht in der Pflege jede Datenverarbeitung, die für den Pflegevertrag nicht nötig ist, eine eigene Einwilligung. Roboterhunde erwähnt er nicht. Übertragen auf ein Gerät mit Kamera heißt das aus unserer Sicht: vor dem Kauf für einen Heimbewohner die Einrichtung fragen. Und wer einen aibo weitergibt, etwa nach einem Heimeinzug, muss ihn laut Sony vorher in der App zurücksetzen, sonst können Fremde persönliche Daten sehen.

Soziale Roboter jenseits der Tierform sind in deutschen Heimen bereits im Einsatz. Wie das im Alltag aussieht, beschreibt unser Interview mit dem Navel-Gründer, die technischen Daten stehen in der Navel-Akte.

Unser Fazit

Soll es für einen Menschen mit Demenz ein Robotertier sein, ist ein weicher Fellbegleiter ohne App derzeit die naheliegende Wahl, sofern die Person ihn annimmt: kein Konto, ein Stummschalter und die bislang einzigen kontrollierten Studien mit Fellhunden. Ein Wundermittel ist er nicht. Laut mehreren Studien beschäftigen sich Menschen länger und öfter mit ihm, wenn jemand dabei ist, und er ersetzt keinen Besuch. Wer den Joy-for-All-Hund nicht bekommt, kann zur Katze derselben Reihe greifen, die in den Studien mit ausgewertet wurde, oder einen Plüschhund ohne Motor ausprobieren. Ob der ähnlich gut ankommt, ist nicht untersucht. Mehr als rund 200 € muss niemand ausgeben, und bei Angeboten, die für 25 € einen „KI-Welpen“ versprechen, lohnt ein Blick auf den Anbieter.

Für Erwachsene, die sich selbst einen Roboterhund wünschen, ist die Entscheidung ehrlicher, wenn man den Wunsch benennt. Wer Bewegung und Technik will, kauft einen Go2 und bekommt eine faszinierende Maschine mit kurzem Akku. Wer Gesellschaft sucht, bekommt mit Loona ein reaktionsfreudiges Gerät mit Kamera und App. Einen Hund bekommt man in keinem Fall. Den großen Überblick über alle Klassen bis zum Industrieroboter bietet unser Roboterhund-Vergleich.

Quellen

  • Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung N041 vom 24.06.2026 (Alleinlebende 2025, Erstergebnisse Mikrozensus); IVH/ZZF, „Der Deutsche Heimtiermarkt 2025“, 23.04.2026; Renate Ohr, Heimtierstudie 2025, Universität Göttingen, Fassung vom 05.02.2026 (Futterkosten aus Statista-Umfrage 2020, Pensionspreise, Lebenserwartung), abgerufen 23.09.2026
  • Haftenberger et al., DEGS1, Bundesgesundheitsblatt 2013;56:687–697 (Sensibilisierung gegen Hundeschuppen 6,5 %), edoc.rki.de; Bundesgerichtshof, Pressemitteilung 047/2013 zu VIII ZR 168/12, abgerufen 23.09.2026
  • Reviva GmbH, Produktseiten Joy-for-All-Hund (199 €, ausverkauft), Joy-for-All-Katze (189 €), metaDog Shiba und Husky (199 €, ausverkauft), Kategorie „Hund & Katze interaktiv“, FAQ Joy for All, Widerrufsbelehrung; Nenko BV, Produktseite „Interaktiver Hund – braun-weiß-gefleckt“ (172,11 € inkl. MwSt., auf Lager) und „Interaktive Katze – Grau“; Per Sempre Toys (Dominio, Veldhoven), BlinQ „Interaktiver Roboterhund“ (215 €, nicht lieferbar) und Impressum, abgerufen 23.09.2026
  • Ageless Innovation, joyforall.com, Produktseite Companion Pet Pup (179,99 USD, Out of Stock, 4 × C-Batterien) und FAQ (Reinigung, Schalter, Schlafmodus, Nutzung durch mehrere Personen); Alzheimer’s Society Shop, „Golden pup robotic companion pet“ (159,99 £, 133,33 £ mit VAT relief), abgerufen 23.09.2026
  • Elephant Robotics, Shop metaDog Husky (189 USD, Versand aus China, USB-C, bis zu 10 Stunden Laufzeit); Altera Vita GmbH & Co. KG, RobiCare Aktivwelpe „Puppy“ bei yourhealthfit.de (149 €); Hapti, „Hapti Wuff“ (47 €); Perfect Petzzz, FAQ, abgerufen 23.09.2026
  • Tombot, tombot.com, „Meet our puppies“ und Investorenseite (Warteliste, erste Charge ausverkauft, FDA-Ziel); Business-Wire-Mitteilung vom 25.06.2026 zur Series A3 über 7 Mio. USD, abgedruckt bei Yahoo Finance; Tombot-Blog „When investors can expect to receive Jennie“, 22.10.2021; nextpit, „Jennie“, 07.01.2026, abgerufen 23.09.2026
  • Ahrefs, SERP-Übersicht für „roboterhund für erwachsene“, Deutschland, Stand 14.09.2026 (Shopping-Treffer „Nicoo“)
  • Nicoo: Amazon.com.au-Angebot B0F1FGSSVG („Brand: Generic“); Amazon.de-Produktseiten B0FF21C81W, B0FQTQNDQT und B0FKHBTRSP (nicht abrufbar) sowie B0DPN2YPWK („Milow – My Realistic Robot Puppy“, „Geeignet für: 0–3 Jahre“); Archivaufnahmen von bozivsoullife.com vom 11.02.2025 und 22.04.2025 (Kontaktseite mit zwei verschiedenen Hongkonger Firmen, Versandbedingungen) und 06.10.2025 (Produktseite, 24,99 €) in der Wayback Machine; DNS-Abfrage bozivsoullife.com am 23.09.2026 (nicht erreichbar); us-nicco.com (Werbeseite mit Ansprache von Senioren); ProductReview.com.au, „Nicoo My Realistic Robot Puppy“ (7 Bewertungen); AliExpress-Suche „robot puppy walking barking plush“ (6,88–13,76 €, Preisanzeige für Spanien), abgerufen 23.09.2026
  • Bradwell et al., „Implementing Affordable Socially Assistive Pet Robots in Care Homes Before and During the COVID-19 Pandemic: Stratified Cluster Randomized Controlled Trial and Mixed Methods Study“, JMIR Aging 2022;5(3):e38864
  • Albert et al., randomisierte Pilotstudie mit Joy-for-All-Tieren bei 50 Pflegepaaren, American Journal of Geriatric Psychiatry, online 12.12.2025, DOI 10.1016/j.jagp.2025.12.007
  • Koh et al., qualitative Studie zu Joy-for-All-Tieren in einem Pflegeheim in Queensland, Frontiers in Dementia, 17.04.2026, DOI 10.3389/frdem.2026.1791588; Koh, Ang, Casey, Scoping Review, JMIR Rehabilitation and Assistive Technologies 2021;8(1):e25340; Koh et al., Analyse von 1.327 Kundenbewertungen der Joy-for-All-Katze, JMIR Aging 2022
  • Banks, Willoughby, Banks, „Animal-assisted therapy and loneliness in nursing homes: use of robotic versus living dogs“, JAMDA 2008;9(3):173–177; Tamura et al., J Gerontol A 2004, DOI 10.1093/gerona/59.1.m83
  • Abbott et al., systematische Übersicht und Meta-Analyse zu Robopets in Pflegeheimen, International Journal of Older People Nursing 2019, DOI 10.1111/opn.12239; Moyle et al., cluster-randomisierte Studie mit PARO, Plüschtier und üblicher Betreuung, JAMDA 2017, DOI 10.1016/j.jamda.2017.03.018; Dai et al., Netzwerk-Meta-Analyse zu tiergestützten Interventionen bei Depression im Alter, Healthcare 2025, DOI 10.3390/healthcare14010038
  • Tkatch et al., Aging & Mental Health 2021, DOI 10.1080/13607863.2020.1758906 (ohne Kontrollgruppe; Autoren von Optum, UnitedHealthcare und AARP Services)
  • Bradwell et al., „Microbial contamination and efficacy of disinfection procedures of companion robots in care homes“, PLOS ONE 2020;15(8):e0237069
  • Wexler et al., Kongress-Kurzfassung, Innovation in Aging 2018 (PMC6228343); LeadingAge CAST, Fallstudie „Companion Pets“ (Alacare, Pilot 2018); New York State Office for the Aging, Pressemitteilung vom 03.06.2024, abgerufen 23.09.2026
  • Fernandes et al., Übersichtsarbeit zu Hürden und Förderfaktoren beim Einsatz von Robotertieren, Journal of the American Geriatrics Society 2025;73(10):3224–3233
  • Paluch, Müller, „That’s something for children“, Proceedings of the ACM on Human-Computer Interaction 2022, DOI 10.1145/3492850; Diakoneo, „Roboter-Katzen sind ein Gewinn“, 03.06.2022
  • Deutscher Ethikrat, Stellungnahme „Robotik für gute Pflege“, 10.03.2020, und Pressemitteilung 03/2020; Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Broschüre „Tablets, Sensoren & Co.“, 1. Auflage 2021; Dementia UK, „Doll therapy“, aktualisiert Juni 2025, abgerufen 23.09.2026
  • § 33 SGB V, § 45b SGB XI, § 64 EStDV (gesetze-im-internet.de); GKV-Spitzenverband, Hilfsmittelverzeichnis; Verbraucherzentrale, „Digitale Helfer fürs Wohnen im Alter“, Stand 26.07.2024, abgerufen 23.09.2026
  • Albertinen-Stiftung, Meldung vom 30.06.2025; Care vor9, „Acht häufige Fragen zur Roboter-Robbe Paro“, 18.12.2024; Stuttgarter Nachrichten, Bericht zur Roboterkatze am Klinikum Stuttgart, 20.12.2025; heise, „US-Krankenkasse zahlt Robo-Haustier“, 03.02.2021, abgerufen 23.09.2026
  • Reichelt, Produktseite Unitree Go2 Air (2.618 €, ab Lager) und weitere Varianten; Unitree, unitree.com/go2 (Gewicht, Akkulaufzeit, US-Listenpreise); Unitree Go2 User Manual V1.0 (Sicherheitshinweise), abgerufen 23.09.2026
  • Sony, aibo-Hilfe ERS-1000 (technische Daten, Garantie Japan), us.aibo.com (AI Cloud Plan, 300 USD pro Jahr), aibo.sony.jp (Care Support, Mitteilung vom 25.06.2026); AFP/phys.org, „Fido funeral“, 26.04.2018; Nikkei xTECH zu A-FUN, 16.07.2021 (über 3.000 Reparaturen bis Juni 2021), abgerufen 23.09.2026
  • KEYi Tech, keyirobot.com/de-de (Loona 549 €; Space Edition 749 €, Paketzusatz „Charging Dock + Game Prop Kit“ bei beiden Paketen und Ladestation einzeln 71,95 € nachgeprüft am 11.10.2026, Preise erneut am 19.10.2026; FAQ zu Spielzeit und ChatGPT-Funktion, Rückgaberichtlinie); Mindtec, Keyi Loona Robot Go (549,90 €, Lieferzeit 13–14 Werktage); Petoi, Produktseiten Bittle und Bittle X (Preise, Laufzeit, Altersempfehlung), abgerufen 23.09.2026
  • Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit, Art. 6 Abs. 1; Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Pressemitteilung vom 30.01.2025 zu Cybersicherheitsanforderungen für Funkanlagen; Landesbeauftragter für den Datenschutz Baden-Württemberg, FAQ Datenschutz in der Pflege; Sony, aibo-Hilfe zur Weitergabe, abgerufen 23.09.2026